3/03/2013


Unter ihr spürt sie den Boden. Seine Hand streichelt ihr üben den Kopf, ganz behutsam. Sie wendet ihren Kopf ab. „Sag mir doch bitte was du für mich empfindest, ich versuche alle Antworten zu akzeptieren.“ Er klingt verletzlich. Sie holt tief Luft „Ich spüre nichts mehr, ich bin leer. Ich bin so verdammt leer.“ Beide schweigen eine Weile, dann sagt er lachend „Soll ich dich beißen? Dann spürst du etwas.“ Die Worte kommen so unerwartet das sie auch darüber lachen muss „ich habe eine dicke Jacke an ich merke das doch sowieso nicht.“ Und dann beißt er sie einfach, durch die Jacke so kräftig er kann. „Autsch, ok. Ich spüre es“ sie drückt ihn lachend weg und er sieht sie zufrieden an. Jetzt wo sich das Licht der Laternen in seinen Augen spiegelt, denkt sie wieder daran, wie unfair es ist das sie ihn nicht einfach genauso lieben kann wie er sie. Ihn jetzt lachen zu sehen und zu wissen das sie ihn gleich verletzten wird schmerzt so unendlich. sie schaut wieder weg. „Ich liebe dich“ flüstert er und sie versucht sich jetzt nur noch auf die Stelle auf ihren Arm zu konzentrieren in die er gebissen hatte. Sie denkt, dass es bestimmt ein Blauerfleck wird. Dann aber sammelt sie ihren Mut „Es tut mir leid, aber ich kann das nicht. Ich wünschte ich könnte es, aber ich kann es nicht.“ Ihre Worte sind verzweifelt aber ehrlich. Dann hört sie die Stimme ihrer besten Freundin und ist froh, dass sie jetzt da ist. An diesem Abend hat sie alle Nachrichten von ihm gelöscht und am liebsten hätte sie sich genauso in Luft aufgelöst. Als sie zuhause ist wiederholt sie die worte immer und immer wieder: „Warum hast du dich in mich verliebt?“

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