12/09/2012

Der schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel, ich strecke die Hand aus. Ich bleibe auf der Brücke eines kleinen Flusses stehen. Meine Hände greifen durch den schnee das Geländer an. "Ich komme gleich wieder, bin Brötchen holen" hatte ich ihr gesagt bevor ich gegangen bin. Was wenn ich für immer gegangen wäre. Den Mut dazu habe ich nun. Die ganze scheiße hat sich ausgezahlt. Ich kann nicht mehr. Man wird vergessen, ein paar Monate und das Leben der anderen würde sich wieder normalisieren. Ich sehe der Strömung nach. Meine Hände sind jetzt so kalt das der schnee auf der Haut nicht mehr weh tut. Diese Kopfschmerzen, jeden tag werden sie schlimmer, ich halte diese Schmerzen nicht mehr aus. mein Brustkorb lässt mich kaum noch atmen, Wo ist der sinn weiter zu machen, wenn alles nur noch in Trümmern liegt? Aber ich mache immer weiter, einfach einen schritt nach dem anderen entferne ich mich von der Brücke. Zwinge mich weiter durch eine Welt die ich schonlange aufgegeben habe.

1 Kommentar:

  1. Der Text ist gut und berührend geschrieben!

    http://crumbling--like--pastries.blogspot.de/

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